Brüdergemeinde Wienau

Gedichte

Du großer Gott von Ewigkeit
Kamst in diese Welt zu unserer Errettung und Seeligkeit
Du Herr Jesus hast die Herrlichkeit verlassen,
das ist für uns menschlich nicht zu fassen.
Man legte Dich als ein hilfloses Kindlein,
dort in Bethlehem in eine Krippe hinein.
Dort hat dein Plan angefangen
das nicht nur Israel sondern auch wir das Heil erlangen.
Du Herr Jesus schrittest hier über diese fluchbeladene Erde,
um Sünder zu suchen damit niemand verloren werde.
Du Herr hast durch große Wunder und Zeichen,
versucht die Volksmengen zu erreichen.
Die dich als von Gott gesandt erkannten,
das sind die, die man Kinder Gottes nannte.
Herr Jesus es war deine große Lieb,
die Dich bis nach Golgatha trieb.
Du großer Gott bringst uns deinen Sohn so nah,
der für uns litt und starb auf Golgatha
So brachtest Du Herr uns das Heil und auch die Gnade,
damit wir Sünder uns bekehren von all unseren Pfaden.
Du Gott schenkst uns den Glauben und das Vertrauen,
damit wir immer auf dich schauen.
Und alle die Christus im Glauben erfassen und auf Ihn sehen,
werden auf ewig nicht verloren gehen.

 

Text: Theo Offer


Hier ist noch Platz für Dein Gedicht!

Text:

Herr in deinem Arm bin ich sicher.
Wenn du mich hältst,
habe ich nichts zu fürchten.
Ich weiß nichts von der Zukunft,
aber ich vertraue auf dich

Text: Franz von Assisi


Ich bin so groß,
dass mir kein Ding
so nahe ist wie Gott.
Gott ist mir näher
als ich mir selber bin.

Text: Meister Eckehart

Das wünsche ich dir
Ich wünsche dir
Ein warmes Herz
Und darin eine Nachtigall

Ich wünsche dir
Einen Himmel
voller Sonne
und singende
Vögel.

Ich wünsche dir
Starke Hände
Um zu tragen
Und offene Arme,
um zu lieben.

Ich wünsche dir
Einen guten Gott,
der dich jeden Tag segnet.

Ich wünsche dir
Von Zeit zu Zeit
Einen weichen Sessel um einzuschlafen.


Ich wünsche dir
ein Jahr,
Wovon du sagen wirst:
Es möchte viele Jahre dauern.

Text: Phil Bosmans


Du darfst wissen du bist einmalig,
unverwechselbares Original.

Du darfst wissen,
es ist gut so, wie du bist
mit deinen Begrenzungen.

Du darfst wissen,
für alle Schuld und alles Versagen
gibt es Versöhnung.

Du darfst wissen,
deine Zukunft liegt
in guten starken Händen.

Du darfst wissen,
ein Gespräch mit Gott
gibt neue Kräfte und Perspektiven.

Du darfst wissen,
Gott ist da; näher als die Luft.
Die dich umgibt.
In Jesus ist er erfahrbar
Und schenkt dir seine Zuwendung.

Text: nach J. Abrell

Du bist gut, Du bist richtig, so wie Du bist!
So hat Gott nur Dich gemacht.
Du bist toll, Du bist wichtig, mit dir hat Gott sich was ganz Besonderes ausgedacht.

Text: Roland Paul Lange

Herr, hilf mir,

andere zu trösten, zu verstehen, zu Lieben.
Denn wer liebt, wird beschenkt,
wer sich selbst vergisst, der findet das Leben,
wer vergibt, dem wird vergeben.

Text: Franz von Assisi

Geben in Liebe
heißt nie verlieren;
und wie man Liebe
nicht schenken könnte,
wenn man sie nicht hätte,
so hat man sie erst,
wenn man sie schenkt.

Text:  Aurelius Augustinus

Jede Krise hat nicht nur
ihre Gefahren, sondern
auch ihre Möglichkeiten.

Text:  Martin Luther King 

Gott das Licht,
begleitet
durch die Zeit
ist gegenwärtig
in Menschen.

Menschen offen für das Wort,
durchlässig
für den Heiligen Geist,
lassen ihre Pläne durchkreuzen
vom Plan des Ewigen
von der Spur des Lichts

Kristallisationspunkte der Liebe Gottes
Strahlen aus in die Welt

Text: Petra Würth

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit
Verwandelt die Erinnerung in Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk
in sich.

Text: Dietrich Bonhoeffer

Wer in der Tiefe war
Ganz unten – entsetzt – verzweifelt – verloren – am Ende
und wieder leben darf, kann nicht schweigen,

-muss reden – singen – danken – beten – erzählen und loben

Wer Gott verlor
sich selbst – Freunde – Glück – Hoffnung – das Leben
und von Gott gefunden wurde
kann aufatmen – hell lachen – wieder denken – darum danken
neu beginnen und lieben

Nach dem Dunkel
Kommt ein neuer Morgen – verstummen Feinde
Freuen sich Freunde – trocknen die Tränen
Beginnt der Tanz – denn nun bleibt lebenslang seine Gnade

Text: Johannes Hansen

Von Guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Text: Dietrich Bonhoeffer

Manche Wege unseres Lebens sind dunkel und beschwerlich.
Oft sind sie geprägt von Schmerz und Verlust,
vielfach auch von Schuld und Versagen.
Menschen die auf Gott hoffen,
kann immer wieder die Sonne aufgehen.
Sie wissen, ihr Schicksal geht an Gott vorüber,
ehe es sich in ihrem Leben ereignet.
Es ist bemessen und begrenz,
vor allem aber ist es kein blindes, sinnloses Schicksal.
Gott hält für jeden, der ihm vertraut, Kraft und Hoffnung bereit.
Wer sich an ihn wendet,
erfährt Ermutigung und neue Lebenskräfte.
Er lernt aber auch loszulassen,
zu verzeihen und neu anzufangen.
Das gelingt meist nicht von heut auf morgen.
Es ist vielmehr ein Weg mit vielen kleinen Schritten.
Aber auf diesem Weg ist Gott da
und immer für uns zu sprechen.

Erscheinen meines Gottes Wege
mir seltsam, rätselhaft und schwer
und gehen die Wünsche, die ich hege,
still unter in der Sorgen Meer;
will trüb und schwer der Tag verrinnen,
der mir nur Schmerz und Qual gebracht,
dann darf ich mich auf ein besinnen;
dass Gott nie einen Fehler macht.

Wenn über ungelöste Fragen
mein Herz verzweiflungsvoll erbebt;
an Gottes Liebe will verzagen,
weil sich der Unverstand erhebt:
Dann darf ich all mein müdes Sehen
in Gottes Händen legen sacht
und leise sprechen unter Tränen; 
dass Gott nie einen Fehler Macht.

Drum still mein Herz und lass vergehen,
was irdisch und vergänglich heißt.
Im Lichte droben wist du sehen,
dass gut  die Wege, die er weist.
Und müsstest du dein Liebstes missen,
ja, gings durch kalte, finstre Nacht:
-halt fest an diesem starkem Wissen;
dass Gott nie einen Fehler macht.

Text:Verfasser unbekannt

Manchmal
Frag ich mich:
WOHIN SOLL
ICH GEH´N?

Manchmal
Weiß ich nicht,
WIE WERD ICH
BESTEHN?

Lass mich
bleiben bei dir,
HERR, BLEIB DU
BEI MIR?

Halte du mich
auf dem Weg zu dir.

Text: Peter Strauch

Was ist deine Vision,
dein Ziel auf das du hinlebst?
Werte, die du erstrebst, was ist deine Vision?
Wer ist hier dein Modell?
Jemand, der du gerne wärst?
Jemand, auf den du hörst?
Wer ist hier dein Modell?

Text:  Ingemar Olsson / Andreas Malessa

Ich will jubeln, ich will mich freun,
will mich freuen an meinem Herrn.
Ich will jubeln, will mich freun,
ich will jubeln über meinen Gott:

Egal, welchen Weg Gott zeigt,
egal auch, wie´s bei mir steht,
egal, was passiert, ob kompliziert,
egal auch, wie es mir grad geht.

Text: Lukas Di Nunzio / Arno Backhaus

Ich wünsche dir auf deinem Lebensweg

das beste, was die Welt dir geben kann,

dass Menschen dich begleiten,

die du liebst und dass du

an dein Ziel kommst, irgendwann.

Ich wünsche dir Boden,
der dich wirklich trägt,
die Lebensbrücke
nicht aus Porzellan,
dass Freiheit dich
wie klare Luft umgibt,
kein Käfig deine Flügel
lähmen kann.

Doch eines
wünsch ich dir
noch viel mehr,
dass du spürst
und nie vergisst:
Keine Liebe ist so groß,
keine Liebe trägt dich so hoch hinaus,
keine Liebe schenkt dir Flügel
so wie seine Liebe.

Text: Tea Eichholz – Müller

Der Schlüssel
zum Herzen der Menschen
wird nie unsere Klugheit,
sondern immer unsere Liebe sein.

Text: Hermann Bezzel

Ich bin's, lass dir nicht grauen!

Nicht jede Angst kannst du mir sparen,
doch mich in jeder Angst erquicken,
und das ist mehr! Ich darf erfahren:
Kraft liegt darin, Dich anzublicken.

Und geh ich in der Ängste Mitten,
wo nirgends Hilfe ist zu schauen,
kommst auf den Wogen du geschritten
und sprichst: "Ich bin's, lass dir nicht grauen!"

Ich weiss, du wirst's für mich vollführen
in deiner Güte, deiner Gnade,
und Leib und Seele dürfen spüren:
Du leitest mich auf rechtem Pfade.

Drum mitten in der Angst voll Frieden
und tief erquickt durch Jesu Liebe:
Ich wüsste nicht, was mir hinieden,
auch unterm Kreuz, zu wünschen bliebe.

Und nach der Angst der Erdentage
kommst Du, Herr, der sie überwunden,
und dort hat dann für jede Plage
ein Halleluja sich gefunden!

H.v. Redern


In der Hand meines Vaters

In meines Vaters Händen
ruht meine schwache Hand;
sie sind mit seinem Herzen
in innigem Verband,
dem Herz, das uns einst Jesus,
den Sohn der Liebe gab,
dass Er für uns ertrage
Gericht und Tod und Grab.

Ich lass in deinen Händen
die zitternd kleine Hand,
auch wenn Du Leid und Tränen
mir auf den Weg gesandt.
Wer weiss, wie sich mein Glaube
vertiefen kann, wie Du?
Und Du fügst nur die Trübsal,
die <<nötig ist>>, ist mir zu!

Was deine Hände taten,
das wed ich droben sehen
und jubelnd und anbetend
vor deiner Liebe stehn.
Dies Leben ist der Tiegel
zu meiner Läuterung,
damit einst droben leuchte
dein eignes Wundertun.

W. Gschwind

   
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